
Lost Season 6 Poster
Mit Kribbeln im Bauch sehe ich dem Start der finalen LOST Staffel am 02.02.2010 entgegen. Dabei bin ich mir selber noch gar nicht sicher, welche Erwartungshaltung ich einnehmen soll. Ich erwarte mittlerweile gar nicht mehr, dass alle Fragen beantwortet werden, aber bitteschön, die wichtigsten Fragen MÜSSEN einfach geklärt werden.
- Was hat es mit der Insel auf sich?
- Handelt es sich tatsächlich um eine außerirdische Statue (oder auch die Inschriften in der Kammer)
- Ist Charlie tot? (Überhaupt: sind die Verstorbenen wirklich tot? Claire? Jacks Vater? Nikki und Paulo? Leslie Arzt, der sich überall hin verteilte?)
- Desmond und Penny sind eher noch ein unbeschriebenes Blatt
- Wer ist Jacob wirklich?
- Warum altert Richert nicht bzw. wie kann er in verschiedenen Zeitlinien parallel existieren? Ist er sowas wie John am Ende der sechsten Staffel?
- Wieso sammelt die Hanso Foundation Organe und warum will sie 30% der Bevölkerung töten?
- Wie starb Rachel Blakes Mutter und wieso setzte Alvar Hanso den Mental Health Appeal in Gang (was er laut Malick startete um “einen geliebten Menschen zu retten”)?
Am 02.Februar strahlt ABC den season starter aus, d.h. am 03.Februar treffe ich mich hoffentlich mit meiner LOST Gruppe zum Feiern, Freuen, Denken, Grübeln, Theoretisieren und Snacken. Wunderbar, ich freu’ mich!!!
Googles Ansatz, die Art der elektronischen Kommunikation zu revolutionieren, gibt genügend Futter für kritische Betrachtungen. Auch ich empfinde es als eine Schwierigkeit, im tooling Dschungel des social networking (inkl. der guten alten E-Mail) die Übersicht zu behalten, um möglichst wenig Energie in die Aktualisierung möglichst vieler Kanäle zu stecken. Twitter ist z.B. ein wichtiges Verbindungsglied und hat sich aus meiner Sicht als “Appetitanreger” für die ein oder andere vertiefende Recherche etabliert. Nun soll aber alles anders werden. Google stellt sich eine Kommunikation zukünftig als “wave” vor und möchte damit auf dem tooling Markt aufräumen. Um die diversen tools/Konzepte und Protokolle zu integrieren, werden vermutlich viele Plugins (Gadgets) entstehen. Einen sehr ähnlichen Ansatz verfolgt übrigens auch das Mozilla-Team mit der Raindrop Plattform.
Das Marketingkonzept zur Einführung der wave Plattform ist schlicht gesprochen genial. Als Interessent muss man an erst an eine Einladung kommen, für die man sich entweder direkt bei google bewerben kann oder aber einen wave Nutzer, der noch Einladungen verfügbar hat, um eine solche bitten. Zudem ist wave open source und dürfte damit auch wichtige Teams in der community anlocken. Aber wird es google damit tatsächlich gelingen, unsere Kommunikation auf waves umzustellen? Zwei wesentliche Dinge sprechen aus meiner Sicht dagegen:
- Die vorhandenen tools sind mittlerweile perfekt ausgestattet und bieten eine sehr breite Funktionspalette. Es gibt natürlich auch eine Menge tools, die bereits hohe Integrationsleistung bringen, um Blogs, Foren, Twitter, IRC etc. im Griff zu behalten.
- Ein wave kann per Definition um beliebige Typen von content an beliebigen Stellen der Kommunikationskette ergänzt|modifiziert|kommentiert werden. Das ist für die Übersicht nicht förderlich und wird vor allem nicht digital non-natives abschrecken. Dies könnte sich dämpfend auf die Etablierung von waves auswirken.
Persönlich habe ich die wave Plattform bereits testen können und bin ziemlich ernüchtert wieder auf den Mozilla Seiten gelandet (da muss doch bald ein download von raindrop verfügbar sein). Die bisher angebotenen gadgets sind nur spielkram, der tweet-Bot funktioniert nicht richtig und überhaupt habe ich noch keinen Vorteil eines waves entdecken können. Heisse Luft eines sehr guten Marketings habe ich im Gesicht gespürt, das war es dann aber auch.
Google ist gut, google ist clever und vor allem: google ist beim Kunden. Und genau das lässt mich in einer verhaltenen Positionen verharren. Da kommt noch was…..
Ich freue mich auf Meinungen dazu